St. Andreas

St. Andreas  -  Ausstattung


Sogenannter Blutbrunnen

Anfang 16. Jahrhundert

Aus dem 1802 aufgehobenen Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Machabäern

 

 

Dieses ursprünglich für die Machabäerkirche angefertigte Reliquiengefäß, der sogenannte Blutbrunnen, steht nun in der Vorhalle von St. Andreas. Er soll angeblich das Blut der elftausend Jungfrauen aus dem Gefolge der heiligen Ursula aufgenommen haben und steht im Zusammenhang mit dem Jungfrauenkult, der außer im Kanonissenstift St. Ursula auch im Benediktinerinnenkloster zu den heiligen Machabäern besonders gepflegt wurde. Er gehört mit dem ebenfalls in St. Andreas erhaltenen Machabäerschrein (1520 – 1527) zu den Ausstattungsstücken, die der Humanist und Beichtvater der Nonnen Helias Mertz (gest. 1527) in Auftrag gegeben hatte.

Das achteckige steinerne Gefäß ist ca. 1,35 m hoch und mit Blendmaßwerk geschmückt. Abgeschlossen wird es durch einen hochgewölbten Deckel mit einer kleinen Öffnung.

Schon durch seine Größe handelt es sich um ein ungewöhnliches Beispiel eines spätmittelalterlichen Reliquiengefäßes.

St. Andreas, Westfassade

Öffnungszeiten:

 

Mo.-Fr.: 07.30-18.00Uhr

Sa./So.: 08.00-18.00Uhr

Führungen nur nach Absprache mit dem Kloster

 

Andreaskloster 3,

50667 Köln

Tel. des Dominikanerklosters:

(0221) 160660

 

Mail: sankt-andreas(at)dominikaner.de

Web: www.sankt-andreas.de