Exkursionen

Termine  -  Exkursionen

Exkursionen 2017

Bitte melden Sie sich mit dem beiliegenden Anmeldeformular bis zum 31. Dezember 2016 schriftlich an. Telefonische Anmeldungen können wir leider nicht entgegennehmen. Sie werden bis zum 28. Februar 2017 schriftlich benachrichtigt, an welchen Exkursionen Sie teilnehmen können.

 

 

Treffpunkt für alle Exkursionen:

Komödienstraße (Straßenseite von St. Andreas)

Die Busse sind an der Windschutzscheibe beschildert. Die Abfahrtszeit des Busses ist unter den jeweiligen Exkursionsdaten angegeben. Wir bitten Sie, pünktlich am Abfahrtsort zu erscheinen.

 

Ausnahmen:

Exkursionen 12 und 13: Holz- und Bronzetüren in der Kölner Innenstadt

Treffpunkt: Bronzeportal von St. Andreas

 

Exkursionen 14 und 15: Wo Köln beginnt: Das Baptisterium und die Ausgrabungen von Groß St. Martin und St. Severin

Treffpunkt: Dionysosbrunnen direkt vor dem Tor zum Baptisterium am Dom

 

Exkursionen 18 und 19: Die Mittelalter-Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums

Treffpunkt: Vor dem Eingang des Wallraf-Richartz-Museums

 

 

Änderungen der Tagesprogramme aus organisatorischen Gründen sind möglich.

 

 

Regelung bei Absage einer Exkursion:

Sollten Sie Ihre angemeldete und von uns bestätigte Teilnahme absagen, werden selbstverständlich Ihre bezahlten Exkursionsgebühren abzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 5 Euro zurückerstattet. Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie die Fahrt bis zu einem Tag vor Reisetermin abgesagt haben.

 

 

 

 

 

Alt St. Martin in Düsseldorf und die Ausstellung Lucas Cranach d.Ä. im Museum Kunstpalast

5 Mittwoch, 26. April

6 Samstag, 29. April

 

10.00 – ca. 17.00 Uhr

Leitung: Dr. Marion Opitz

Kosten: 60 Euro inkl. Eintritt und Führung

 

Alt St. Martin ist die älteste Kirche in Düsseldorf und zugleich das älteste noch erhaltene Bauwerk der Landeshauptstadt. Die Ursprünge der ehemaligen Bilker Pfarrkirche liegen in karolingischer Zeit. In seiner heutigen Form ist die Kirche ein schlichter frühromanischer, dreischiffiger Bau. Der schlanke, fünfstöckige Turm und der rechteckige Chorraum mit halbrunder Apsis stammen aus dem frühen 13. Jahrhundert. Von der ursprünglichen Ausstattung der Kirche ist nur noch wenig vorhanden, darunter allerdings Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Die Ausstellung „Cranach. Meister – Marke – Moderne“: Lucas Cranach der Ältere zählt nicht nur zu den wichtigsten Vertretern der Deutschen Renaissance, sondern zweifellos auch zu deren produktivsten. Allein mehr als 1500 Gemälde zeugen heute noch von seinem langen künstlerischen Schaffen und einem ungeheuren Spektrum innovativer Bildlösungen. Mit der bestechenden Überzeugungskraft und Lebendigkeit seiner Bildsprache galt er schon seinen Zeitgenossen als führend unter den Künstlern und vermag den Betrachter bis heute zu faszinieren.

 

Boppard am Mittelrhein

7 Mittwoch, 3. Mai

8 Samstag, 6. Mai

 

Leitung: Gunnar Mertens

9.00 – ca. 18.30 Uhr

Kosten: 55 Euro inkl. aller Eintritte

 

Am Beginn einer großen Flussschleife des Rheins liegt in landschaftlich hervorragender Lage die Römersiedlung, ehemalige Reichsstadt und kurtrierische Amtsstadt Boppard. Bei einem Rundgang durch die Stadt werden die romanische Severuskirche, die gotische Karmeliterkirche mit reicher Ausstattung, die bemerkenswerte evangelische Kirche, die Kurfürstliche Burg, die Adelspalais und zahlreiche Bürgerbauten besucht. Die Reste der römischen Befestigung, die zu den besterhaltenen in Deutschland gehören, die mittelalterliche Stadtbefestigung, die Hotel- und Villenbauten der Rheinfront ergänzen das Besuchsprogramm.

 

 

 

Zülpich

9 Samstag, 13. Mai

 

Leitung: Margrit Jüsten-Mertens

9.00 – ca. 18.00 Uhr

Kosten: 50 Euro inkl. Eintritt

 

In Zülpich besuchen wir die vor kurzem sanierte Kirche St. Peter. Der Bau von Karl Band über einer Krypta des 11. Jahrhunderts hat eine wunderbare Ausstattung mit zwei Antwerpener Schnitzaltären. Bei einem kurzen Stadtrundgang steht die Landesburg Zülpich und die heute zu einer Begegnungsstätte umgebaute Kirche St. Martin auf dem Programm. Neben der Kirche St. Peter befindet sich über den gut erhaltenen Römerthermen das Deutsche Bäder-museum. Weiterhin besuchen wir auf der Hinfahrt die Kirche St. Georg in Frauenberg mit ihrer reichen Ausstattung, und auf dem Rückweg die Kirche des ehemaligen Zisterzienserinnen-Klosters Marienborn in Zülpich-Hoven.

 

 

St.Margaretha in Gerresheim, St.Gereon in Monheim sowie die dortige Wallfahrtskapelle St.Marien

10 Mittwoch, 17. Mai

11 Samstag, 20. Mai

 

Leitung: Dr. Marion Opitz

09:00 - ca. 18:00 Uhr

Kosten: 50 Euro

 

Die heutige dreischiffige Pfeilerbasilika St. Margaretha (A. 13. Jahrhundert) besitzt eine bedeutende Ausstattung wie den überlebensgroßen Kruzifix, eine ottonische Arbeit, um 960 in Köln entstanden. Der um 1270/80 errichtete Gerricus-Sarkophag stammt vermutlich aus der Kölner Dombauwerkstatt, denn er steht in enger künstlerischer Verwandtschaft zum Hochgrab der hl. Irmgard von Aspel in der Agneskapelle des Kölner Doms. 2013 wurde die Schatzkammer in der ehemaligen Taufkapelle eröffnet. Sie beherbergt Kleinode wie ein Evangeliar, das in der Kölner ottonischen Malerschule angefertigt wurde, ein Limoger Reliquienkästchen (A. 13. Jahrhundert) oder gotische Monstranzen. Von der romanischen Kirche St. Gereon (13. Jahrhundert) in Monheim, die aus einer Eigenkirche des Gereon-Stifts in Köln hervorgegangen ist, hat nur der Turm überdauert. Im Innern des 1951-52 errichteten, zweischiffigen Backsteinbaus befindet sich ein Kruzifixus aus der Zeit um 1050, der stilistisch dem Umkreis der Türflügel in St. Maria im Kapitol in Köln folgt. Die modernen Glasfenster wurden von Paul Weigmann 1952 entworfen. Am Rheinkilometer 714 in Monheim, wo besondere Strömungsverhältnisse herrschen, errichteten Rheinschiffer 1418 die Kapelle St. Marien aus Holz, die 1514 durch einen spätgotischen Steinbau ersetzt wurde. Die Wallfahrt zur Schmerzhaften Muttergottes, einem spätgotischen Vesperbild, ist eine der ältesten im Erzbistum Köln.

 

Holz- und Bronzetüren in der Kölner Innenstadt

12 Mittwoch, 7. Juni

13 Samstag, 10. Juni

 

Leitung: Dr. Hanna-Peter-Raupp

10.00 – ca. 16.30 Uhr

Kosten: 25 Euro

max. 25 Teilnehmer

 

Treffpunkt: Bronzeportal von St. Andreas

 

Der Rundgang beginnt an St. Andreas vor dem Bronzeportal von K. M. Winter (1962) mit den Darstellungen der Heilsereignisse des Alten und Neuen Testaments. Es folgen St. Ursula mit Episoden aus der Legende der Heiligen (Bronzeportal von T. Heiermann 1959), sowie das Hauptportal an St. Kunibert (von T. Zens 1995), welches Reliefs vom Sündenfall bis zur Auferstehung zeigt. Außerdem betrachten wir ausführlich die berühmten Holztüren in St. Maria im Kapitol (11. Jahrhundert). Es wird eine Mittagspause stattfinden.

 

 

Wo Köln beginnt: Das Baptisterium und die Ausgrabungen von Groß St.Martin und St.Severin

14 Donnerstag, 22. Juni

15 Donnerstag, 29. Juni

 

Leitung: Dr. Gabriele Oepen-Domschky

9.45 – ca. 16.00 Uhr

Kosten: 25 Euro

max. 25 Teilnehmer

 

Treffpunkt: Dionysosbrunnen direkt vor dem Tor zum Baptisterium am Dom

 

Einer der berühmtesten Bürger der Stadt, Heinrich Böll, prägte das Wort über die Stille in den romanischen Kirchen, die am tiefsten unter St. Severin sei – dort, „wo Köln beginnt“. Unsere Tagesexkursion konzentriert sich daher auf das römische und christliche Köln, bevor die romanischen Kirchen entstanden. So werden das wiedereröffnete Baptisterium am Dom und die Ausgrabungen von Groß St. Martin in der Kölner Altstadt besucht und deren archäologischen Befunde sowie Vorgängerbauten erklärt. Die Exkursion endet mit der Besichtigung des römisch-fränkischen Gräberfelds, der Krypta und des Sacrariums von St. Severin in der südlichen Altstadt.

 

Lüttich und das neue Museum "La Boverie"

16 Mittwoch, 5. Juli

17 Samstag, 8. Juli

 

Leitung: Jean-Bruno Broicher

8.15 – ca. 19.30 Uhr

Kosten: 60 Euro inkl. aller Eintritte und Führung

 

Das Gebäude für das neu konzipierte Kunstmuseum wurde 1905 zur Weltausstellung wie ein klassizistisches Schloss inmitten des Parks der la Boverie gebaut. Park und Museum liegen auf einer Insel, die von zwei Armen der Maas umschlossen wird. Das Museum beherbergt Kunst von der Renaissance bis in unsere Tage und wurde noch um einen Stahlglasbau für Sonderausstellungen erweitert. Daneben wird die unweit gelegene ehemalige Benediktinerabtei Saint Jacques besichtigt, eine spätgotische Basilika mit imposanten romanischen Westbau aus dem 12. Jahrhundert, sowie im Anschluss nach einem Stadtrundgang die Kathedrale Saint Paul.

 

 

 

Die Mittelalter-Sammlung des Wallraf-Richartz-Museum

18 Mittwoch, 26. Juli

19 Samstag, 29. Juli

 

Leitung: Dr. Jürgen Kaiser

10.00 - ca. 16.30 Uhr

Kosten: 20 Euro

Den Eintritt ins Museum entrichten Sie bitte selbst!

max. 25 Teilnehmer

 

Treffpunkt: Vor dem Eingang des Wallraf-Richartz-Museums

 

Köln als bedeutendste Stadt des deutschen Mittelalters besaß dank der Stiftungen seiner reichen Bürger eine immense Fülle an Pfarrkirchen, Klöstern und Kapellen, die größtenteils im frühen 19. Jahrhundert abgerissen wurden. Dank beherzter Sammler konnte aber ein Großteil der mittelalterlichen Altäre vor der Zerstörung bewahrt werden, so dass das Wallraf-Richartz-Museum die umfangreichste und qualitätsvollste Sammlung gotischer Tafelmalerei in Deutschland besitzt. Nach einer Einführung in die Herstellung, Funktion und Stiftung der Malereien werden in einem ausführlichen Rundgang die wichtigsten Werke vorgestellt.

Hinweis: Ein Hocker ist an der Garderobe entleihbar.

 

Siegburg

20 Mittwoch, 9. August

21 Samstag, 12. August

 

Leitung: Margrit Jüsten-Mertens

9.30 – ca. 17.30 Uhr

Kosten: 50 Euro

 

Auf der Fahrt ins Tal der Sieg besuchen wir zunächst die Siegburger Pfarrkirche St. Servatius, eine dreischiffige Emporenbasilika des 12./13. Jahrhunderts. Die nach längeren Baumaßnahmen erweiterte und seit 2016 wieder zugängliche Schatzkammer birgt einen der reichsten europäischen Kirchenschätze. Hier erfahren die kostbaren Schreine, Tragaltäre und Reliquien sowie die Seidenstoffe und liturgischen Geräte eine angemessene Präsentation. Nach der Mittagspause folgt der Besuch der ehemaligen Klosterkirche in Seligenthal, die als älteste Franziskanerkirche Deutschlands gilt. Zum Abschluss besuchen wir die ehemalige Augustinerchorherrenstiftskirche zur Schmerzhaften Mutter in Bödingen.

 

 

 

Tongeren

22 Mittwoch, 23. August

 

Leitung: Jean-Bruno Broicher

8.00 – ca. 19.00 Uhr

Kosten: 60 Euro inkl. Eintritt

 

Wiederholung aufgrund der großen Nachfrage in 2016!

 

Tongeren, die älteste Stadt Belgiens, war bereits in römischer Zeit Schauplatz bedeutender Ereignisse. 315 wurde Tongeren Bischofssitz unter Maternus, der auch Bischof von Köln war. Besucht werden u.a. die Liebfrauenbasilika (Bauzeit von 1240 bis ca. 1550) mit ihrem großen Kruzifix aus dem 11. Jahrhundert und einem eindrucksvollen romanischen Kreuzgang. Die Schatzkammer im ehemaligen Kapitelsaal ist eine der reichsten Belgiens. Der Beginenhof mit der Katharinenkirche wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Tongeren wird bis heute von der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer des 13. Jahrhundert eingefasst.

 

 

Knechtsteden, Klosterkirche SS.Maria und Andreas und die ehemalige Stiftskirche St.Quirinus in Neuss

23 Mittwoch, 6. September

24 Samstag, 9. September

 

Dr. Lucie Hagendorf-Nußbaum

9.30 – ca. 17.00 Uhr

Kosten: 50 Euro

 

Die Tagesexkursion führt an den Niederrhein. Erste Station ist die ehemalige Prämonstratenser-Abtei in Knechtsteden bei Dormagen. Die Kirche entstand im 12. Jahrhundert als doppelchörige Gewölbebasilika mit Vierungsturm und östlichen Chorwinkeltürmen. Ungewöhnlich sind die vielfältigen Gewölbeformen und die ungemein formenreiche und phantasievolle Bauplastik der Kapitelle, Konsolen und Basen. Das Fresko einer Majestas Dominini in der Westapsis ist eines der Hauptwerke romanischer Wandmalerei im Rheinland. Die Mittagspause verbringen wir in Zons mit seiner bestens erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung und zahlreichen Häusern des 17. und 18. Jahrhunderts. Ziel des Nachmittages ist die ehemalige Stiftskirche St. Quirinus in Neuss. Die eindrucksvolle dreischiffige Emporenbasilika mit Kleeblattchor zeigt in ihrer Wandgliederung den ganzen Formenreichtum und die Ornamentfülle der Architektur der späten Stauferzeit.

 

 

Romanische Wandmalereien in und um Soest

25 Mittwoch, 27. September

26 Samstag, 30. September

 

Dr. Anna Skriver

8.30 – ca. 19.00 Uhr

Kosten: 55 Euro

 

Soest war im Hochmittelalter eine sehr bedeutende Stadt, ein Zentrum für Handel und Kultur. Auch wenn es damals zum Kölner Erzbistum gehörte, sind die romanischen Kirchen dort typisch westfälisch und bei den ausgewählten Beispielen bilden die romanischen Raumdekorationen und figürlichen Wandmalereien eine Einheit mit der Architektur. Ein Forschungsprojekt zur romanischen Wandmalerei in Westfalen, bei dem die Referentin im Auftrag der Westfälischen Denkmalpflege (LWL) maßgeblich beteiligt war, ist gerade abgeschlossen und einige der Ergebnisse werden bei der Exkursion vorgestellt. Als erstes wird die Andreaskirche in Ostönnen besucht. In dieser kleinen Basilika ersetzt ein gemalter umlaufender Bogenfries gebaute Strukturen, außerdem sind sowohl bauzeitliche Darstellungen der Zeit um 1170/80 wie eine hundert Jahre jüngere Majestas Domini im Chor erhalten. Im Anschluss geht es nach Soest in die berühmte Nikolaikapelle, die von außen schlicht, innen einen besonderen Raumdekor aus dem 12. Jahrhundert mit einer prächtigen Chorausmalung vereint. Ihre Apostelfiguren stehen stilistisch den Heiligen der Taufkapelle von St. Gereon in Köln nahe und beeindrucken mit ihren fülligen Gewändern im Zackenstil. Nach einem Mittagessen im ältesten Gasthaus Westfalens wird die Urbanuskirche in Weslarn erkundet. Dort erwarten uns unverfälschte frühe Wandmalereien des 12. Jahrhunderts in der Sakristei. Eine von spezialisierten Figuristen geschaffene Marienkrönungsdarstellung und drastische, in die Raumfassung eingebettete Figuren von Dekorationsmalern stehen sich im Kirchenraum (um 1250) gegenüber. Sehr ähnlich in der Raumfassung, aber weitgehend übermalt, ist die vollständig ausgemalte Kirche Maria zur Höhe in Soest, die als letzter Programmpunkt ein reiches und umfassendes figürliches Programm mit kölnischen und byzantinischen Einflüssen bietet.

 

Romanische Kirchen mobil

Seit Oktober 2016 sind Apps zu fünf der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas,

St. Aposteln,

St. Gereon,

St. Maria im Kapitol und

St. Ursula

 

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

oder scannen Sie diesen QR-Code:

 

 

 

Aktueller Hilfeaufruf!

Für unsere romanische Kirche St. Aposteln werden dringend Ehrenamtler gesucht, die bereit sind, an einem festen Tag oder von Zeit zu Zeit die Kirchenaufsicht zu übernehmen und damit den Besuchern den Zugang zu dieser Kirche zu ermöglichen.

 

Interessenten melden sich bitte bei Frau Ana Maria Preußer.

Tel. (0221) 891481